Tag Nummer 1 mit nur einer Runde, wo man auch zwei spielen könnte. Aber gut, die Ausschreibung ist Gesetz. Und bei dem Superwetter in Berlin. Doch vor dem zweiten freien Nachmittag hat die Turnierleitung eben Runde 6 gesetzt.
Nachzutragen von gestern wäre noch, dass Marvin Henning das Blitzturnier mit 8 aus 8 hier gewonnen hat, ein erster kleiner Titel. Völlig überraschend war für mich auch der deutliche 3,5:0,5 Erfolg der Arnoldischule Gotha gegen das bis dahin so dominante Privaten Brecht Gymnasium Hamburg.

Die Latina, nach 5 Runden auf Platz 8, erhielt mit dem Gymnasium Tegernsee aus Bayern eine weitere schwierige Aufgabe. Sie wurde, nach der Niederlage von Matti an Brett 4, nach Turmeinsteller im 12. Zug noch schwerer. Matti versuchte einiges, musste aber aufgeben. Robert schaffte den Ausgleich. Allerdings patzte dann Arne mit regelwidrigem Zug und Figurenverlust und so kämpfte Yara, dieses Mal zum Schluss, mit fast 7 Minuten mehr Zeit. Doch auf dem Brett war eine gegnerische Mattdrohung im Zentrum und da nützten auch verbundene Türme von Yara nichts. Außer Schachs fand sie keine Lösung, Remis war ein möglicher Ausweg und damit wieder eine knappe, unglückliche 1,5:2,5 Niederlage, schade. Die Bayern revanchierten sich damit für die 1:3 Niederlage in der Auftaktrunde vor zwei Jahren.
11.10 Uhr jubelten die Betreuer des Georg-Cantor-Gymnasiums: „Wir haben es!“ Die Mädchen gegen das Gymnasium Holzkirchen (Bayern), vor allem Lea Fritsch und Nelly Adelmeyer zeigten sich in den Endspielen nervenstark zum vorentscheidenden 2,5:1,5 Sieg. Und die Berliner Mädchen besiegten auch noch den Verfolger aus Lingen. Ein kleines bischen Glück gehört eben auch dazu. Das hatten die Jungen des Cantorgymnasiums gegen das Christianeum Hamburg-Altona nicht. Das zweite 2:2 in Folge lässt noch einiges offen für morgen, weil das Cantorgymnasium in der WK III punktgleich mit dem Gymnasium Oberursel in Front liegt.

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