DSB-News

  1. Glückwunsch an Bundestrainer Jan Gustafsson und seine Mannschaft: Die deutschen Männer stehen nach dem 3:1 gegen Slowenien vorzeitig als Mitropa-Cup-Sieger fest. Zwar können die zwei Zähler zurückliegenden Schweizer in der Schlussrunde theoretisch noch nach Mannschaftspunkten aufschließen, doch nicht mehr nach den als zweite Wertung herangezogenen Brettpunkten (derzeit 23:18,5 für Deutschland).

    Ebenfalls zwei Punkte vorn liegen die deutschen Frauen nach dem hart erkämpften 2,5:1,5 gegen die Sloweninnen. Weil die Schweiz gegen Ungarn verlor und zurückfiel, kann nur noch Frankreich Ambitionen anmelden. Ein 2:2 würde den Deutschen zum Titel genügen. Die abschließende neunte Runde wird am Freitag ab 10 Uhr gespielt.

  2. Christian Syré hat einen sehr ausführlichen Bericht über die kürzlich beendete Berliner Senioren-Meisterschaft dieses Jahres geschrieben:

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  3. Rekordverdächtiger Start: Eine Viertelstunde nach Eröffnung von Runde sechs war schon der Hauptschiedsrichter gefragt. Klaus Deventer eilte zum Spitzenbrett des Matches zwischen Österreich und der Schweiz. Die Eidgenossin Lena Georgescu bekundete, mit dem Läuferzug nach g4 eine dreimalige Stellungswiederholung herbeizuführen. Alles war korrekt, das Remis damit bereits im 14. Zug besiegelt.

    Recht schnell voran ging es bei den deutschen Mannschaften erst drei Stunden später, als sowohl Frauen wie auch Männer binnen weniger Minuten die Weichen zu ihren jeweiligen 3:1-Siegen stellten.

  4. Das war ein kleiner Sturm auf die Bastille, den die deutschen Mannschaften in der sechsten Runde mit ihrem Doppelsieg über Frankreich auf den Schachbrettern inszenierten. Dem 3,5:0,5-Triumph der Frauen ließen die Männer ein 3:1 folgen – hier war es Rasmus Svane, der gegen halb neun als Letzter das Licht der Tricolore ausknipste. Nach einem wilden Kampf hätte ihm ein Remis zum Mannschaftssieg genügt, doch weil sein Gegner sich die letzte Ungenauigkeit leistete, führte Rasmus das Endspiel sicher zum vollen Punkt.

  5. Ausgerechnet gegen die in beiden Turnieren im Tabellenkeller rangierenden Kroaten brauchten die Deutschen in Runde fünf Caissas Hilfe, um ihre Erfolgsserie fortzuschreiben. Jeweils ein glückliches 2,5:1,5 stand am Ende bei Frauen und Männern zu Buche, obwohl doch die Papierform eher einen etwas ruhigeren Nachmittag versprochen hatte. Immerhin: Beide deutsche Teams hatten sich den Erfolg mit Geduld erkämpft.

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