DSB-News

  1. Am Freitag, dem 23. April geht die Deutsche Schach-Online-Liga DSOL mit den Halbfinalspielen in die heiße Phase. In der ersten Liga kommt es wie schon im Viertelfinale zum Schachbundesliga-Duell: Die Favoriten aus Deizisau mit den deutschen Spitzenpielern Matthias Blübaum und Alexander Donchenko bekommen es nun mit Werder Bremen zu tun. Der amtierende Meister aus Porz trifft auf Dinslaken. Großmeister Sebastian Siebrecht überträgt ab 19:00 Uhr live bei SchachdeutschlandTV auf Twitch.

  2. Die fünfte Jahresausgabe der "Informationen der Spielleitung" ist erschienen. Themen sind u.a. die Deutsche Pokal-Mannschaftsmeisterschaft, deren vorgeschlagene Austragung im Hybrid-Format bei den vier beteiligten Vereinen auf wenig Gegenliebe stößt. Zur Deutschen Schach-Online-Liga gibt es eine Umfrage, an der auch unbeteiligte Schachspieler teilnehmen können. Ebenso wird der vorläufige Terminplan für den Meisterschaftsgipfel bekanntgegeben.

  3. In der letzten Woche trafen die besten Vereine der 52 Ligen der Deutschen Schach-Online-Liga (DSOL) im Viertelfinale aufeinander. In Liga 1 hatten die hochfavorisierten Schachfreunde Deizisau viel Mühe die Schachabteilung des FC Bayern München niederzuringen. Dabei mußte Matthias Blübaum (Deizisau) überraschend den ganzen Punkt seinem Gegner Tino Kornitzky überlassen.
    Klarere Entscheidungen führten Titelverteidiger SG Porz (gegen die SG Leipzig) und Werder Bremen (gegen die eigene 2. Mannschaft) herbei. Sie gewannen jeweils mit 3½:½. Überraschend klar mit 3:1 gewann der SV Dinslaken gegen den favorisierten SK Zehlendorf.

    Im Halbfinale - die Wettkämpfe in allen Ligen finden am 23. April statt - gehen sich Deizisau und Porz erst einmal aus dem Weg. Deizisau spielt gegen Bremen und Porz gegen Dinslaken.

  4. Die deutsche Nummer eins, Matthias Blübaum war am Sonnabend zu Gast beim Kadersamstalk. Der Mathematikstudent aus Bielefeld erzählte von seinen Anfängen in einer schachbegeisterten Familie, der Prinzengruppe und seinen stetigen Fortschritten. Als größten Erfolg bezeichnete Matthias seinen Turniersieg beim GRENKE-Chess-Open 2016. Dieser Turniersieg war die Eintrittskarte zu den Superturnieren wie Dortmund oder GRENKE-Classics. Auch wurde er nach seiner direkten Partievorbereitung befragt. Hier verfolgt Matthias eine andere Strategie als viele seiner Kollegen. Bis zuletzt prüft er Varianten mit dem Computer und fühlt sich dadurch sicherer. Den jungen Kaderspielern gab er mit auf den Weg, ihre eigenen Stärken zu suchen und auszubauen. Ein schachliches Geheimnis gab er auch noch preis: Caro Kann ist im Kommen.

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