Schachstiftung GKDie LVZ-Wirtschaftszeitung, das Unternehmerblatt der Leipziger Volkszeitung, berichtet über Herausforderungen und Entwicklungen der Wirtschaft in Sachsen. Hier kommen die Menschen zu Wort, die etwas von Wirtschaftsdynamik verstehen, weil sie sie selbst mitgestalten. Einer dieser Menschen ist Dr. Gerhard Köhler (USV Halle), der sich seit vielen Jahren für Kinderschach in Deutschland engagiert. Bekanntermaßen hat er dafür die Schachstiftung GK gGmbH gegründet.

Jüngst erschien in der LVZ-Wirtschaftszeitung beiliegender Artikel.

 

Im Jahr 2022 wird nach Aufhebung der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie ein erneuter Anlauf genommen, Offene Bezirkseinzelmeisterschaften auszutragen.

Spielmodus: Einzelturnier, 5 Runden Schweizer System, DWZ- und ELO-Auswertung

Schachbezirk              

Termin

Spielort

Dessau 08.04.2022 – 10.04.2022 Dessau
Halle 29.04.2022 – 01.05.2022 Halle
Magdeburg 08.04.2022 – 10.04.2022 Schönebeck

Die Schachgemeinschaft 2011 Sennewitz trauert um ihren Schachfreund Thomas Nitsch, der am  02.02.2022 plötzlich verstorben ist. Der Tod riss ihn völlig unerwartet aus dem Leben. Er war mit 68 erst wenige Jahre im Ruhestand und hatte noch viel vor.

Geboren wurde Thomas Nitsch in Weimar, wo auch seine schachlichen Anfänge lagen. Nach einem Bauingenieurstudium in Dresden kam er 1975 nach Halle, plante neue und Sanierungen vorhandener Straßenbrücken, einschließlich der erforderlichen statischen Berechnungen, zunächst im Entwurfs- und Ingenieurbüro des Straßenwesens (EIBS), ab 1990 im Ingenieurbüro für Verkehrsanlagen (IBV).

Schachlich war Thomas Nitsch einige Jahre bei Lok Halle aktiv und nahm mit Lok-Mannschaften auch am Spielbetrieb auf Bezirksebene teil. Etwa ab 1990 war er bei Einheit Halle organisiert und hier gelangen ihm wahrscheinlich seine größten sportlichen Erfolge. 1992 erreichte er eine DWZ von 2041. Im Jahr 2017 betrug seine ELO 1998. In den Mannschaften von Einheit Halle spielte er viele Jahre in den oberen Schach-Ligen von Sachsen-Anhalt, beispielsweise 2017/18 in der Verbandsliga. Gern nahm er an familienfreundlichen Schachveranstaltungen wie den offenen Seniorenturnieren im Ostseebad Binz teil.

Zum Saisonende 2018/19 meldete sich Einheit Halle vom Mannschaftsspielbetrieb ab und Thomas  Nitsch trat dem Sennewitzer Schachverein bei. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte es nur gelegentliche Kontakte gegeben, obwohl er nur wenige Kilometer entfernt in Nehlitz wohnte.  

Thomas bereicherte unsere montäglichen Schachtreffen, erwies sich als verlässlicher Freund und war in den Wettkämpfen der Bezirksoberliga Halle eine feste Größe der Sennewitzer Mannschaft. 2019 war Sennewitz nur durch glückliche Umstände in die Bezirksoberliga aufgestiegen. Mit Thomas und zwei weiteren von ihm vermittelten Zugängen mauserten wir uns in der Saison 2019/20 zur Spitzenmannschaft.

Thomas war kein Lautsprecher. Lieber überzeugte er am Schachbrett durch Spielfreude und Ausdauer. Keiner Verwicklung ging er aus dem Weg. Zum Repertoire gehörten neben taktischen auch gewagte positionelle Opfer. Beeindruckend waren seine Endspielfähigkeiten, legendär sein Turmendspiel in der ersten Wettkampfpartie in Sennewitz, als er mit 2 Minusbauern nicht aufgab und nach langem Manövrieren ein Remis erzwang. Zu einem auswärtigen Mannschaftskampf trat er trotz Schmerzen durch gebrochene Rippen an. Schach war seine große Leidenschaft.

Während der pandemiebedingten Einschränkungen ab März 2020 erschloss er sich neue Spielmöglichkeiten durch Online-Schach. Mehrere Tausend Partien auf der Schachplattform lichess.org bezeugen seine Neigung zum Blitzschach.

In unseren Erinnerungen wird Thomas Nitsch weiterleben. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.      

Bernd Müller, Vorsitzender der Schachgemeinschaft 2011 Sennewitz e. V.

Die Schachstiftung GK gGmbH und die IHK Halle-Dessau laden ein

Podiumsdiskussion

am 02.10.2021 um 18:00 Uhr, Löwengebäude der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Universitätsplatz 11, 06108 Halle:

"Schach, Intelligenz und Begabung, Politik, Philosophie, Lernerfolg, Wirtschaft und Unternehmertum"

u.a. mit Peer Steinbrück, Bundesminister der Finanzen a. D. und Prof. Dr. Roland Grabner, Universität Graz

Schachwettkämpfe

am 03.10.2021 um 10:00 Uhr, Löwengebäude Universität Halle, Universitätsplatz 11, 06110 Halle (Saale)

Rapidwettkampf Deutsche Meister/innen:

  • Barbara Hund und Iris Mai
  • Hans-Joachim Hecht und Rainer Knaak

Simultanturnier:

  • Elisabeth Pähtz, Dr. Robert Hübner, Jugendliche und Erwachsene

Die Teilnehmerzahl an beiden Tagen ist begrenzt. Zutritt und Teilnahme sind nur nach Registrierung und Anmeldebestätigung möglich!
Wer teilnehmen bzw. eine Simultanpartie spielen möchte, registriert sich bitte per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Geschäftsführende Gesellschafter der Schachstiftung GK gGmbH ist das Mitglied des USV Halle, Dr. Gerhard Köhler.

 

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Die Schachspieler des Naumburger SV trauern um Schachfreund Klaus-Dieter Werner

Klaus Dieter Werner webKlaus-Dieter verstarb im April. Auch wenn er in den letzten Jahren gesundheitlich bedingt nur noch selten aktiv war,verfolgte er doch weiterhin interessiert die schachliche Entwicklung des NSV. Sein Name und sein Wirken werden aber untrennbar mit der BSG "Chemie Lützkendorf" verbunden bleiben!

Seit Mitte der 60er Jahre beruflich und privat ins Geiseltal gewechselt, fand Klausi, wie ihn seine Schachfreunde nannten, hier ein ideales Umfeld für sein Schachhobby.

Mit großer Unterstützung des Lützkendorfer Werkdirektors Otto Walter konnte Klausi als Mannschaftsleiter und Organisator in Krumpa Schritt für Schritt einen schlagkräftigen Schachverein aufbauen. Es folgte ein legendärer Aufstieg von der Bezirksliga bis in die höchste Liga der DDR und insbesondere die 2 DDR-Pokal-Siege 1967 und 1974 sind hier noch hervorzuheben. Aber auch internationale Vergleichskämpfe in Bulgarien, der Tschechoslowakei, Polen und besonders Ungarn werden allen Beteiligten positiv in Erinnerung bleiben. Ohne den "Coach" im Hintergrund wäre das alles so nicht möglich gewesen! Klausi organisierte sowohl die Beförderung, die Versorgung und vor allem die Unterbringung der Mannschaft und der mitreisenden Familien; zu DDR-Zeiten eine echte Herausforderung! Hierbei war er voll in seinem Metier - anstatt am Brett zu spielen. Obwohl er selbst ein passabler Spieler war, hielt er doch gerne den Anderen "den Rücken frei" und feierte lieber damit gemeinsame Erfolge!

Weiterlesen: Nachruf Klaus-Dieter Werner

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