Neufassung/Ergänzung des Beschluss des Hauptausschusses vom 16. März 2020 zum Umgang mit der Corona-Krise:

 

1. In Wahrnehmung unserer Verantwortung für die Gesundheit aller Schachspielerinnen und Schachspieler sowie in Anlehnung an die Verordnung des Landes Sachsen-Anhalt zur Eindämmung des Corona-Virus vom 17.03.2020 wird der Spielbetrieb in ganz Sachsen-Anhalt zunächst bis einschließlich 19.04.2020 komplett eingestellt. Damit entfallen alle bis zu diesem Datum laut Rahmenterminplan des LSV vorgesehenen Veranstaltungen (inkl. sämtlicher Schulungen).

 

2. Ob, wann und in welchem Umfang die ausgefallenen Veranstaltungen nachgeholt werden, ist momentan noch völlig offen und abhängig von den weiteren Entwicklungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sowie von entsprechenden Entscheidungen der Behörden. Der Hauptausschuss und der Spielleiterausschuss werden hierüber zu einem geeigneten Zeitpunkt entscheiden.

 

3. Über Auf- und Abstiegsregelungen im Ligaspielbetrieb entscheidet der Spielleiterausschuss zu einem späteren Zeitpunkt. Wann der Spielleiterausschuss diese Entscheidungen treffen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig offen, da dies wesentlich von den Entscheidungen zu den überregionalen Ligen beeinflusst wird. Diese Entscheidungen will und muss der Landesschachverband möglichst abwarten, bevor er das eigene weitere Vorgehen beschließt.



Andreas Domaske
Präsident des LSV Sachsen-Anhalt

 

 

waltergoergens mit historischer schachuhrWalter Görgens mit historischer SchachuhrAm Donnerstag, den 28. März 2019 begab ich mich auf Spurensuche nach Schönebeck, Sachsen-Anhalts Schachgeschichte im Visier. Drei Zielsetzungen hatte ich mir gestellt.

Die erste lag in der Person des Johann Georg Rudolf L´hermet. Dieser Mann, geboren am 28. Dezember 1859 in Magdeburg, gehörte neben Paul Lipke und Walther Freiherr von Holzhausen an der Schwelle zum 20. Jahrhundert zu den stärksten Spielern Sachsen-Anhalts. Er nahm sogar an Deutschen Meisterschaften teil. Auffällig ist, er ist in seiner Wahlheimat Schönebeck gänzlich unbekannt. Dennoch gelang es mir mit Hilfe von Mathias Hille vom Stadtarchiv Schönebeck nachzuweisen, dass L´hermet in seinem Wohnhaus in der Köthener Straße 16 als Direktor i.R. am 25. November 1945 gegen 6.00 Uhr in Schönebeck im hohen Alter an Kreislauf- und Altersschwäche verstarb. Bislang wurde, incl. Wikipedia, immer Magdeburg als Sterbeort angegeben.

L´hermet gehörte wegen seiner hugenottischen Abstammung der Französisch-reformierten Kirche an.

Weiterlesen: Schönebeck – Eine Reise in die Schachgeschichte Sachsen-Anhalts

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